Samstag, 9. Januar 2016

CityTrip Berlin 2015

Hallo, 

auch wenn wir mittlerweile bereits das Jahr 2016 schreiben, möchte ich auch noch an meinem letzten Trip nach Berlin teilhaben lassen. 

Im Oktober war es soweit. Caro ( eine gute Freundin, welche ihr auch auf zahlreichen Bildern bereits zu sehen bekommen habt) ist 1 Jahr in Berlin und war so freundlich mir eine Unterkunft zu gewähren ;) 

Mit der Nikon D750 im Gepäck und der Idee einige tolle Bilder der Hauptstadt zu machen, aber auch mit der Absicht eine schöne Zeit fernab der Heimat zu haben ging es dann von Düsseldorf nach Berlin Tegel los. 

Ich möchte hier nicht zu detailliert auf die einzelnen Tagesabläufe eingehen. Das langweilt euch sicher und mindert euer Interesse an den entstandenen Bildern. 

Im Wesentlichen habe ich am 2. Abend einige Langzeitbelichtungen um die Museumsinsel gemacht und bin anschließend zum Festival of Lights gegangen.  




 


Wie ihr auf den Bildern sehen könnt waren vor allem beim Festival of Lights einiges an Menschen unterwegs. Das haben solche Veranstaltungen ja leider so an sich. Das Fotografieren wurde mir daher sehr erschwert und mehr als die Oben gezeigten Bilder konnte ich leider nicht ergattern. 

Die Bilder der Spree und des Berliner Doms gefallen mir aber recht gut, auch wenn ich gerne länger in Berlin geblieben wäre um einen noch besseren Winkel oder Ort zu finden. An dem einen Abend musste ich eben schauen wie ich es anstelle möglichst das Beste draus zu machen. 

Als 2. Thema habe ich mir ein People-Shooting mit Caro vorgenommen. Ich hatte schon lange vor der Reise die Idee eines Shootings auf der Oberbaumbrücke und war daher sehr gespannt wie wir das umsetzen könnten. Wie gesagt auch hier war ich zum ersten Mal vor Ort und hatte keine Zeit mir das Licht und die Gegebenheiten genauer anzusehen. 




Das Shooting fand am letzten Tag meines Aufenthaltes statt. Wir entschieden uns für ein nicht allzu auffälliges aber stylisches Outfit und nahmen uns vor mit dem Licht- und Schattenspiel der Brücke zu arbeiten. Die Säulen bilden eine tolle geometrische Linie und verleiht dem Bild eine gewisse Tiefe, die das Interesse weckt und den Blick auf das Model führt. Was denkt ihr?



Die 3. und letzte Kategorie war Streetphotographie. Großstädte schreien förmlich nach dieser Art der Fotografie. Auch wenn das eigentlich nicht mein Gebiet ist, habe ich mich doch mitreißen lassen und bin mit meiener Kamera durch die Stadt gelaufen. Ich habe Momente aufgenommen und trotz der deutlich zu großen DSLR mit Zoom-Objektiv einige Bilder gemacht. Ich hoffe sie gefallen euch.




Ich hoffe euch hat dieser kurze aber recht bildlastige Artikel gefallen. Vor allem hoffe ich, dass euch meine Bilder gefallen. Ich werde weiterhin mein Bestes geben um auch auf zukünftigen Reisen noch bessere Bilder mit nach Hause zu bringen.

Bis dahin, 

euer Benoît!

Dienstag, 5. Januar 2016

Black and White

Hallo liebe Leser,

es war etwas ruhig in der Vergangenheit. Das liegt daran, dass ich meine Facebook-Seite etwas in den Vordergrund gestellt habe. Dort habe ich das Gefühl mehr Interessenten zu erreichen und die Zeit neben dem Studium reicht dann kaum noch aus für mehr als die Seite. 

Ich werde daher auf diesem Blog mehr auf die Hintergründe eingehen, während auf meiner Facebook-Seite lediglich die Ergebnisse präsentiert werden. 

Dieses Schwarz-Weiss Shooting war bereits seit einiger Zeit geplant. Während die Location lange unklar war, war der Stil der Bilder bereits entschieden. Am 25. Dezember war es dann soweit. Das Wetter war mehr als ungeeignet für ein Outdoorshooting. Das Wohnzimmer musste umgestaltet werden um möglichst wenig Aufmerksamkeit zu erregen. Eine schwarze Decke kam daher für die meisten Bilder zum Einsatz.

Die Lichtquelle, welche zum Einsatz kam war ein Durchlichtschirm mit meinem Yongnuo 560 MkIII Blitz. Diese weiche Ausleuchtung ist ideal für weibliche sinnliche Portraits, wie diese hier. Das Licht kam immer von schräg oberhalb des Models. Diese Ausleuchtung sorgt für wenige aber interessante Schatten, wie ich finde. 

Als Kamera kam meine Nikon Vollformat D750 zum Einsatz mit dem 24-70 F2.8 Zoomobjektiv. Dies garantierte mir schnelle Fokussierung und scharfe, rauschfreie Bildergebnisse. 

Das Make-Up wurde von einer Freundin übernommen und passt gut zum Bildstil wie ich finde.

Zum Schluss entschieden wir uns spontan noch das Kanienchen als Eye-Catcher zu nutzen. Es hat sich sehr ruhig verhalten und ausgezeichnet mitgemacht. 

Die Ergebnisse waren sehr zufriedenstellend, allerdings weiß ich, dass noch viel potential hinter dieser Bildidee steckt. In Zukunft plane ich sowohl andere Objektive als aber auch Zubehör wie Blitze, Softboxen und Hintergrundsysteme zu erwerben.

Ich hoffe euch gefallen diese Aufnahmen. 

Bis zum nächsten Beitrag!






Freitag, 17. April 2015

Julia - Red Lips Shooting

Hallo Leute,

ich wollte ein paar neue Dinge mit dem Blitz probieren und habe deswegen Julia noch einmal als Model genötigt :) 

In einer Zeitschrift habe ich gelesen, wie man den Pin-Up Look kreieren kann. Euphorisch wollte ich auch ein ähnliches Bild erschaffen. Auch wenn ich nicht alle Dinge beschaffen konnte welche vorgeschlagen wurden, wollte ich doch das nutzen, was mir zur Verfügung stand. 

Julia hat sich schick gemacht, während ich das Setup aufgebaut habe. Ich brauchte eine weiße Wand, einen Blitz so frontal wie möglich und den richtigen Winkel zum Model. 




Wie findet ihr das Ergebnis? 

Ich bin recht zufrieden mit dem Bild und muss sagen, ich hätte nie gedacht, das mit wenig Equipment ein solch interessantes Bild entstehen kann. Dies zeigt, dass jeder tolle Bilder machen kann, wenn er nur richtig will! 

Als 2. Shooting haben wir Levitation probiert. Dabei geht es um das aufeinander legen von 2 Bildern sodass es aussieht als wenn das Model auf dem Bild schweben würde. Ich muss selbstverständlich sowohl noch etwas mit Photoshop experimentieren als auch mit der Technik. Aber ich finde für das allererste Levitationsbild ist das schon ganz in Ordnung. Es wird mit Sicherheit nicht das letzte bleiben!



Bis zum nächsten Shoot, 

Benoît

Samstag, 11. April 2015

Frühlingsshooting mit Céline

Hallo ihr Lieben,

die ersten sommerlichen Temperaturen und der tolle Sonnenschein wurden selbstverständlich ausgiebig genutzt. Eines war mir sofort klar: Es muss mal wieder ein Shooting her!
Gütigerweise hat sich meine kleine Schwester zur Verfügung gestellt, um einige Bilder zu machen. Ihre beste Freundin hat als Visagistin gedient und ein tolles dezentes Make-Up gezaubert. Kombiniert mit einem lässigen Outfit konnte der Shoot beginnen.

Location war eine alte Mauer, ein Garagentor und eine Grünfläche welche alle unweit von unserem Zuhause zu erreichen waren. Mit Blitz, Schirm und Stativ gewappnet ging es los. Die starke Mittagssonne musste mit ausreichend Blitzpower in Schach gehalten werden. Dazu diente mir der Yongnuo Mark III mit Schirm ;)

1. Garagentor

Das Garagentor bietet mit einer einheitlichen und minimalistischen Struktur genau den richtigen Hintergrund um ein interessantes Bild entstehen zu lassen. Ohne vom Model abzulenken wirkt das Bild dadurch trotzdem interessanter und tiefgründiger. Der Blitz wurde bei diesem Setup von schräg Oben durch einen Durchlichtschirm abgefeuert. Einige Posen ausbrobiert und die Ergebnisse können sich denke ich sehen lassen. 




2. Mauer

Neben dem Garagentor entstanden auch interessante Bilder an einer blättrigen Hauswand. Wie üblig kam mein kleines 50 mm 1.8 Objektiv zum Einsatz und meine Nikon D750. Durch die Menge an Licht musst die Blende für dieses Shooting aber mindestens auf 4 - 5.6 geschossen werden. Der Blitz feuerte meist mit 1/16 seiner Leistung ab und diente der Aufhellung und Akzentsetzung.
Das Shooting machte eine Menge Spaß und mir wurde klar, dass es für ein tolles Bild nicht immer eine Menge Ausrüstung und Outfits geben muss, sondern manchmal auch nur Kleinigkeiten genügen um tolle Ergebnisse abzuliefern.



Bearbeitet wurden die Bilder dieses Shoots übrigens, wie einige bereits auf FB gelesen haben, mit einer Testversion von Lightroom 5. Meine Möglichkeiten im Vergleich zu Aperture sind dadurch deutlich zahlreicher. Ich bin sehr begeistert, bis auf die langen Ladezeiten und das teilweise etwas ruckelige Heranzoomen etc. Vielleicht werden noch ausgewählte Bilder mit Photoshop noch ein wenig aufgearbeitet :) 

Vielen lieben Dank für das Lesen meines kleinen Artikels, 

Bis zum nächsten Shoot! 

Euer Benoît!

Mittwoch, 4. März 2015

Shooting with Caro

Hallo ihr Lieben, 

wie versprochen folgt hier meine kleine Auswahl an Bildern des vergangenen Shootings mit Caro. Der letzte Post gab einen kleinen Einblick, in diesem hier möchte ich jedoch etwas ausführlicher berichten und euch auch ein paar Bilder mehr zeigen. 

Alle Bilder entstanden im Garten von Caro und ohne Blitzlicht, sondern ausschliesslich mit Sonnenlicht. Vereinzelt wurde ein Reflektor verwendet um das Model aufzuhellen, jedoch war dessen Wirkung viel zu stark und blendete das Model. Die Ergebnisse mit Reflektor gefielen uns beiden zudem nicht, also entschieden wir uns ohne Reflektor weiter zu machen. 

Mein Equipment bestand aus meiner Nikon D750 und dem Nikkor 50 mm F1.8 G. Das Objektiv kann ich nur jedem empfehlen! Für den Preis von 170 - 190 € ungefähr ist es in den meisten Fotofachgeschäften erhältlich. Durch die offene Blende lässt sich ein schöner unscharfer Hintergrund schaffen. Zudem ist es gestochen scharf. Bei meinen Bildern hier unten entschied ich mich aufgrund des vielen Lichts für eine Blende zwischen 2.0 und 4.5 wobei ich meist zwischen 3.5 und 4.5 lag. 
ISO war während des gesamten Shootings auf 100 - 200 eingestellt. 

Nun zum Model. Es macht wirklich Spaß mit Caro zu shooten soviel steht fest. Selbstbewusst und erfahren ging sie an die Sache ran und ich brauchte ihr kaum zu sagen welche Pose sie einzunehmen hatte und welche nicht, da sie dies zumeist selbst schon wusste. Auf diese Weise entstanden für ein relativ kurzes Shooting relativ viele gute Bilder. Wir hatten beide Spaß und werden sehr wahrscheinlich auch weitere Shoots haben.

Falls ihr irgendwelche Fragen habt zu diesem Shooting, zukünftigen Shootings oder aber Fragen völlig anderer Natur, dann zögert nicht und schreibt mich an! :)
Bis dahin, 
euer Benoît!








Von Cornwall nach London

Es ist soweit - der letzte Tag in Cornwall hat begonnen!
Bis zur Abfahrt des Zuges um 14:59 Uhr haben wir den Vormittag genutzt und sind mit einem Bus nach Charlestown gefahren, wo ein kleiner Hafen ist. Dort hatten wir bereits am ersten "ganzen" Tag unsere Wanderung in Richtung Mevagissey begonnen und die Robbe im Hafenbecken gesichtet. Doch heute ließen wir es ruhig angehen und genossen die frische Seeluft, die warmen Sonnenstrahlen und das Rauschen der Wellen. Natürlich machten wir auch Bilder, denn man sieht immer noch etwas neues :D Nach einer Stunde entschlossen wir uns doch noch etwas zu wandern, nichts großes, nur ein bisschen auf dem coast path in Richtung des Leuchtturmes von Tag 3....aber eben aus der anderen Richtung. Die Besitzerin des B&B empfahl uns zudem einen Ausflug zum "Eden project" für das uns aber leider die Zeit fehlte. Das "Eden project" besteht aus zwei riesigen Gewächshäusern die verschiedene Vegetationszonen simulieren. Im größeren Gewächshaus wird ein tropisch-feuchtes Klima simuliert, im anderen ein subtropisch- mediterranes Klima. Ziel des Projektes ist die Darstellung und Nachzucht vom Aussterben bedrohter, seltener und alter Sorten, um die Arten- und somit genetische Vielfalt von Nutzpflanzen zu erhalten. Das Projekt existiert seit 2001 und ist die Idee des englischen Archäologen und Gartenliebhabers Tim Smit. Es sind die derzeit größten Gewächshäuser der Welt. 
Eden Projekt in der Nähe von St.Austell (Wikipedia)


Um 13 Uhr machten wir uns auf den Rückweg mit dem Bus und schlenderten noch etwas durch St.Austell. Plötzlich entdeckten wir eine Traube von Menschen, die sich um etwas scharrte; doch erst als wir näher kamen sahen wir was der Grund dafür war. Eulen - unter einem Regenschutz saßen 6 Eulen von klein und süß bis ganz groß und struppig auf Holzstangen und warteten darauf von ihren Pflegern auf die Arme der neugierigen Passanten gesetzt zu werden. 1 Pfund kostete der Spaß, aber warum nicht mal ausprobieren :D Meine Eule gehörte wohl zu den Entdeckern, denn nur kurze Zeit nachdem sie auf meinem Arm war, kletterte sie meine Schultern hoch und guckte was so um sie herum passiert. Benoît hält alles mit seiner Kamera fest. Nach einigen Minuten erlöste mich die Frau wieder von dem kleinen Kletterer und wir gingen zurück zum B&B wo wir unsere Rucksäcke abholten. 

Die Vorfreude auf London steigt! Wir waren zwar schon mal in London letztes Jahr, aber es ist immer wieder schön dort zu sein :) Um 14:59 Uhr hieß es  dann..."goodbye Cornwall"....der Zug der "First Great Western"  brachte uns in 4 1/2 Stunden von St. Austell entlang der Südküste Cornwalls nach London Paddington. Vorbei an kleinen Örtchen, Hügeln, Feldern und Schafwiesen fuhren wir durch den nebeligen Nachmittag. Was hatten wir nur für ein Glück .....während unseres Aufenthaltes in Cornwall schien immer die Sonne, und nur auf der Rückfahrt gab es Regen und Nebel :D Die 4 1/2 Stunden zogen sich wie Kaugummi, weil der Zug in jedem kleinen Ort hielt. Um 19:30 Uhr erreichten wir müde und platt den Bahnhof Paddington. Schwer bepackt stapften wir mit unseren Rucksäcken zu unserer Unterkunft für die Nacht in London, die in nur 5 Gehminuten vom Bahnhof aus zu erreichen war. Das haben wir extra so ausgewählt, denn nach so einer langen Fahrt will man nicht noch durch die halbe Stadt fahren. Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es weiter im Programm - Nachtfotographie! Wir nahmen die U-Bahn der "Bakerloo line" bis "Embankment" und von dort aus gingen wir über die Themse am London Eye vorbei bis zum Big Ben. Der Abend war kalt, regnerisch und windig....eigentlich nicht die besten Bedingungen für Nachtbilder, aber wir haben vorgesorgt und uns dick eingepackt. Die Kameras haben wir mit einem Regenschirm gegen die Tropfen geschützt, doch zum Glück hörte der Regen nach einiger Zeit auf. Es war gar nicht so einfach wie gedacht gute Bilder zu bekommen, denn der Wind machte der Stativ-Kamera Konstruktion ganz schön zu schaffen, aber letztendlich hatten wir einige gute Bilder im Kasten :) Um 23:30 Uhr ging es dann auf den Heimweg.....good night London

Big Ben: f/25,  ISO 100, Belichtungszeit 8 sek. 

Big Ben: f/25, ISO 100, Belichtungszeit 10 sek.

Cornwall Day 4


Tag 4 in Cornwall: Der Wecker klingelt um 7- raus aus den Federn! Heute geht es nach Newquay an die Nordküste von Cornwall. Nach einem reichhaltigen Frühstück mit 2 Spiegeleiern/ 2 weich gekochten Eiern  ,Toast und Schokoladenbrötchen und natürlich englischem Tee. Der Bus sollte um 10:10 Uhr kommen, doch ein Einheimischer erklärte uns schnell, dass man hier immer mit Verspätungen rechnen muss. Das war aber nicht weiter tragisch, wir haben einfach den nächsten Bus genommen. Von der Südküste bis zur Nordküste braucht man mit dem Bus etwa 1 Stunde. Als wir das Meer sahen, nahmen wir die erst beste Haltestelle und steigen aus, denn wir wollen ja wieder  auf den coast path und wandern. Doch zuerst fiel uns ein großer Sandstrand auf. Und jetzt wissen wir auch warum dieser Ort so beliebt bei Surfern ist....die Wellen hier sind nicht zu vergleichen mit denen an der Südküste...ein wahres Surferparadies dagegen im Norden. Aber auch Hunde sag man dort sehr viele, denn Platz gab es wirklich genug noch dazu mit einer frischen Briese um die Hundeschnauze. Leider ist es an den Klippen sehr gefährlich wie ich (Julia) am eigenen Leib erfahren musste, als ich mich auf den feuchten Steinen hinlegte. Zum Glück landete ich auf dem Hintern, sodass meiner Kamera nichts passiert ist. Aber das war nur der Anfang :D Als sei das noch nicht genug gewesen trat ich natürlich prompt in eine Tretmiene ...aber auch Benoît wurde nicht verschont, seine Wanderschuhe gaben nach nur 1 Jahr nach. Die Sohle war gerissen, glücklicherweise jedoch nicht so weit, dass sie undicht wurden. In einiger Entfernung entdeckten wir einen Felsvorsprung mit einer keinen Brücke die dort hinauf führte. So etwas zieht uns natürlich magisch an. Die Wellen krachten unter uns durch und wir waren wie im Wahn, sodass wir gar nicht merkten, dass 2 Spaziergängerinnen näher kamen. Sie fragten uns ob wir schon vom speienden Loch gehört hätten. Als sie in unsere unwissenden Gesichter blickte, begann sie sofort uns zu erklären was es damit auf sich hat. Von diesem Loch hatten wir noch nie gehört. Es handelte sich um eine Stelle in der Klippe. Durch Auswaschung wurde ein Durchgang geschaffen der die komplette Klippe durchbohrte. Jedes Mal wenn nun eine große Welle sich an den Klippen bricht, schießt eine gewaltige Fontäne aus dem Loch, da der starke Wind es mit voller Wucht hindurch blies. Ein tolles Schauspiel! Auf den Rat der netten Damen hörend, machten wir uns umgehend an den Anstieg. Der Wind dort oben war extrem stark, sodass wir eine weitere Schicht Kleidung anlegen mussten um uns ein bisschen auf den Klippen aufhalten zu können. Nachdem der Himmel sich immer weiter zuzog und die Sonne sich mehr und mehr geschlagen geben musste, unsere Akkus leer und die SD Karten voll waren, machten wir uns auf den Rückweg nach Newquay town. Eine fette Ausbeute mit in unseren Kameras tragend und glücklich grinsend stapften wir hinab.